Du fühlst dich schlapp und unmotiviert? Viele von uns kennen das Problem: Im Winter werden die Tage kürzer und schon hast du mit Müdigkeit zu kämpfen. Hast du schon einmal darüber nachgedacht, ob bei dir ein Vitamin D Mangel vorliegen könnte?

Wir erklären dir heute, was es damit auf sich hat und wie du mit einer ausreichenden Versorgung gesund durch den Winter kommst.

Was ist Vitamin D eigentlich ist und wofür wird es benötigt?

Vitamin D ist ein Überbegriff für eine Gruppe fettlöslicher Vitamine (Calciferole). Vitamin D2 (Ergocalciferol) und Vitamin D3 (Cholecalciferol) zählen zu den wichtigsten Formen, die du kennen solltest. Vermutlich hast du schon gehört, dass du Vitamin D für einen gesunden Knochenstoffwechsel benötigst. Es unterstützt die Aufnahme von Calcium und Phosphat aus dem Darm, das anschließend in deine Knochen eingebaut wird. Dadurch erhält dein Skelett die nötige Festigkeit. 

Das Vitamin spielt auch bei weiteren Stoffwechselvorgängen in deinem Körper eine wichtige Rolle: beispielsweise ist es an der Proteinbildung bzw. an der Steuerung vieler verschiedener Gene beteiligt. Daher wird momentan erforscht, ob ein Zusammenhang zwischen der Vitamin D-Versorgung und der Entstehung chronischer Krankheiten wie z.B. Diabetes mellitus Typ 2 oder Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems (kardiovaskulären Erkrankungen) besteht.

Da du Vitamin D überwiegend durch Sonnenlicht aufnimmst, tritt am häufigsten ein Mangel im Winter auf.

Wie kann ich auf eine ausreichende Versorgung achten? 

Die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) empfiehlt eine tägliche Aufnahme von 20 Mikrogramm, um deinen täglichen Bedarf abzudecken. Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Vitamin-D-Quellen, die du nutzen kannst:

  • Sonnenlicht: Dein täglicher Bedarf wird zu 80-90% über Sonnenlicht abgedeckt. Daher ist es wichtig, dass du auch im Winter regelmäßig an die frische Luft gehst. Ein 15-30-minütiger Spaziergang kann dich dabei unterstützen, um deine tägliche Dosis zu erreichen
  • Nahrungsergänzungsmittel: Es gibt eine weitere Möglichkeit, wie du deinen täglichen Bedarf abdecken kannst. Nahrungsergänzungsmittel können sehr hilfreich sein, um einem Mangel entgegenzuwirken. Jedoch solltest du vorher mit deinem Hausarzt abklären, ob du diese tatsächlich benötigst.

Falls du neugierig geworden bist und dich das Thema interessiert, findest du auf der Seite des Robert-Koch Instituts weitere Informationen.

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